Feigenkaktus

Leider sind Fettleibigkeit und Adipositas in unsere Gesellschaft keine Fremdwörter mehr, denn trotz vieler ausdauernder Versuche, das Idealgewicht zu erreichen, kämpfen viele Menschen weltweit mit Übergewicht. Oft hilft eine gesunde Ernährung und viel Bewegung alleine nicht im Kampf gegen das hartnäckige Fett, weshalb viele Menschen hoffnungsvoll zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen. Jedoch versprechen die meisten dieser Mittel viel und halten nur wenig (oder gar nichts) - anders als die Kapseln mit dem Wirkstoff des Feigenkaktus.

Der Feigenkaktus fand bereits bei den Indianern Anwendung, die regelmäßig die Blätter der dort häufig vorkommenden Pflanze aßen. Mexikanische Forscher bemerkten, dass die Mitglieder dieses Indianerstammes erstaunlich selten an Diabetes erkrankten, und begannen damit, Studien durchzuführen. Dabei wurde von den Forschern erkannt, dass es tatsächlich Zusammenhänge zwischen dem Verzehr der Feigenkaktusblätter und dem seltenen Auftreten von Diabetes gibt. Die Forscher stellten fest, dass die Feigenkaktusblätter die Cholesterol-, Tryglyceriden- und Glucosewerte im Körper senken, was sich erfolgreich im Kampf und in der Vorbeugung gegen Diabetes und Fettleibigkeit erwies. Sie empfahlen die Einnahme der Feigenkaktusblätter besonders den Menschen mit zu hohen Blutfettwerten, Fettleibigkeit und selbstverständlich Diabetikern.

Mittlerweile wurde erwiesen, dass die Pflanze nicht nur heilend und vorbeugend auf den Verdauungstrakt einwirkt. Verwertet man die frischen oder getrockneten Blüten als Tee, wirkt die Pflanze blasen- und prostatastärkend, doch auch in der modernen Medizin wird die Kaktusfeige immer häufiger verwendet. Beispielsweise werden aus den Blättern und Blüten der Pflanze homöopathische Mittel gegen Darmstörungen (Blähungen, Koliken, etc.) hergestellt. Auch pur können die schmackhaften Früchte der Pflanze gegessen werden. Aus den gelben Blüten der Kaktusfeige wachsen die hühnereigroßen Früchte, die man in der Mitte aufschneidet, um ihr leuchtend rotes Fruchtfleisch freizulegen. Dieses ist leicht körnig und erinnert geschmacklich an Birnen. Diese Früchte enthalten viele Ballaststoffe, Beta-Carotin, Mineralstoffe und viele Vitamine. Aufgrund dieser gesunden Inhaltsstoffe und Wirkung der Pflanze und ihrer leckeren Frucht, der Kaktusfeige, war die Pflanze bereits bei den Indianern als Energiespender für geistige und körperliche Arbeiten bekannt. Sie verbessern darüber hinaus den Allgemeinzustand und dienten den Azteken zur Stärkung.

Auch für Sportler und Genesende ist der Feigenkaktus eine beliebte Pflanze geworden. Sie enthält Fructose, Glucose, Calium, Kalzium, Magnesium, viel Vitamin C und eine Menge essenzieller Aminosäuren. Aufgrund seines besonders großen Spektrums an Aminosäuren ist der Kaktusfeigensaft ein beliebtes Getränk für Sportler und die vielen Vitamine und Mineralstoffe tragen zur Heilung von vielen Krankheiten bei.

Neuerdings wurde eine weitere positive Wirkung des Feigenkaktus entdeckt: Bei einer Studie wurden 50 Probanden getestet, alle nahmen täglich 2.500 Kcal zu sich mit einem Fettanteil von 30 %. Die eine Hälfte der Teilnehmer bekam ein Präparat aus dem Wirkstoff des Feigenkaktus, die andere Hälfte der Teilnehmer bekam ein Placebo verabreicht. Die Teilnehmer, die das Feigenkaktus-Präparat zu sich nahmen, speicherten weniger Fett im Körper als die Probanden, die das Placebo einnahmen. Dies geschah aufgrund dessen, dass das Präparat aus den Feigenkaktusfasern seinen Faserkomplex im Magen freisetzte. Dabei speicherten die Fasern 26,6 % des aufgenommenen Fettes. Der Magen wandelte diese Fasern in einen Gelkörper um, der unverdaut mit dem Stuhl ausgeschieden wurde. Der Feigenkaktus speichert also fast ein Drittel des aufgenommenen Fettes, und dieses Fett kann sich nicht mehr an den typischen Problemzonen absetzen, sondern wird unverdaut ausgeschieden.

Doch nicht nur das: Durch die Einnahme des Feigenkaktuspräparats nahmen die Probanden in drei Tagen fast ein Kilo ab, da sie sich viel schneller satt fühlten und so weniger Nahrung zu sich nehmen mussten. Dieses Sättigungsgefühl entsteht durch den Gelkörper, der beim Verdauen der Kaktusfeigenfasern und des Fettes entsteht: Dieser Gelkörper füllt den Magen und erhöht die Zähigkeit des Mageninhalts, wodurch der Stuhlgang herausgezögert wird.

Die Feigenkaktuskapseln binden also nicht nur das Fett, das zu speckigen Röllchen führt, sondern helfen darüber hinaus effektiv beim Gewichtsverlust. Die Pflanze selbst bringt viele gesunde Inhaltsstoffe mit sich, die zu einem gesunden Körper beitragen. Selbstverständlich bringen auch Kaktusfeigenkapseln allein kein ewiges Leben, doch in Verbindung mit gesunder Ernährung und viel Bewegung unterstützen sie den Körper effektiv auf dem Weg zum Idealgewicht.

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